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2.500.000.000 v.Chr. Blaualgen besiedeln das Gebiet auf dem Hochfeld nahe des heutigen Kreishauses.
65.000.000 v.Chr. Die gesamte Population Kriftels wird durch einen Meteoriteneinschlag ausgelöscht. Rattenähnliche Kleinsäuger treten die Nachfolge an.
750.000 v. Chr.
Auf dem Gelände des Krifteler Freizeitparks siedelt eine heruntergekommene Sippe Hominiden. Um 748.000 v. Chr. kommt es zur Konfrontation mit einer Gruppe marodierender Lemuren in deren Verlauf die Hominiden die Streuobstwiesen aufgeben müssen und sich auf das Hofheimer Hochfeld zurück ziehen.
575.000 v.Chr. Der Homo Erectus ist die dominierende Spezies auf dem Hochfeld. Einige Wagemutige erkunden das Lorsbachtal, ertrinken aber bei dem Versuch den Schwarzbach zu überqueren. Dies wird die Geschichte Hofheims nachhaltig prägen.
419.500 v.Chr. Zok Schmalstirn von den Pithecantropen erfindet das Feuer.
414.499 v.Chr. Eine Feuersbrunst verwüstet das malerische Lorsbachtal und das angrenzende Hochfeld.
75.000 v.Chr. Der Cro-Magnon-Mensch errichtet einige schäbige Hütten auf dem Gelände des heutigen Kreishauses und beginnt einen kurzen aber heftigen Krieg mit den benachbarten Neandertalern aus Kriftel.
70.000 v.Chr. Das Yak wird domestiziert. Gak Dinge-die-nicht-mehr-zusammen-passen-wenn-man-mit-dem-Faustkeil- draufgedonnert-hat entwickelt die Keule und entscheidet mit ihrer Hilfe die erste Bürgermeisterwahl Hofheims.
25.000 v.Chr. Die Würmeiszeit erreicht Hofheim. Das Hochfeld ist bis zu den Ufern des Schwarzbachs vergletschert. Das aggressive Paarungsverhalten der Wollnashörner vertreibt die letzten Bewohner des Hochfelds auf den nahegelegenen Kapellenberg.
5200 v.Chr. In Hofheim wird die Schnurrbartkeramik erfunden. Die durch eine besonders schmerzhafte Prozedur mit Körperhaaren versehenen Kultbembel und Kultgerippte dienen als wichtigstes Tauschmittel im Handel mit den Vertretern der Grabhockerkultur aus Marxheim, die dafür das gesamte Hochfeld in ein Massengrab verwandeln.
2000 v.Chr. Die Hethiter unter Marsu-Pilami besetzen den Kapellenberg und versuchen die Hofheimer Urbevölkerung in der Kunst der Eisengewinnung zu unterrichten. Diese wollen aber nicht von ihrem traditionellen Baumaterial, dem Dreck, ablassen, so dass der Meisterturm das einzige Zeugnis aus dieser Zeit bleibt. In einem Brief des hethitischen Geschichtsschreibers Hämatomi taucht zum ersten Mal der Name Hofheim, als Hofi-Himmi, auf, was übersetzt so viel wie „Wo Ahura Mazda sein Wasser abschlug” bedeutet.
890 v.Chr. Der Keltenhäuptling Caramac Mac Ramzac lässt in seiner Begeisterung dermaßen viele Ringwälle auf dem Kappelenberg errichten, dass dieser unter dem Gewicht zusammenstürzt. Tausende Krifteler Sklaven und eine Verzehnfachung der Dreckproduktion waren nötig um das Wahrzeichen Hofheims wiederaufzubauen.
40 n.Chr. Die Römer errichten, von den Bewohner Hofheims unbemerkt, ein befestigtes Erdlager auf dem Hochfeld. Da die Dreckressourcen in Hofheim zur Neige gehen, wird dieses um 75 n.Chr. durch ein Steinkastell ersetzt. Unter Claudius erreicht die Mannstärke 150.000 Legionäre, die vor allem die Aufgabe haben, die befestigte Römerstraße zwischen Diedenbergen und Langenhain vor den Übergriffen der Wallauer Berserker zu schützen.
618 Im Zuge der Völkerwanderung verlassen die meisten Hofheimer das Hochfeld und siedeln sich im Schmelzweg an.
895 Im Gasthof „Zum Goldenen Hirsch“ wird zum ersten Mal Apfelwein aus Fliegenpilzen gekeltert.
1175 Die Türken stehen vor Hofheim. Arnhim der Aussätzige ergibt sich kampflos. Die Türken brandschatzen die Stadt, plündern die Dreckminen und beschneiden die Obstbäume unsachgemäß.
1328 Gemäß des Krifteler Stadtarchivs bekommt die Gemeinde das Stadtrecht verliehen, was aus folgender Urkunde Augusts des Erbärmlichen abgeleitet wird: „... itzt dann die Pest soll wüthen! Und schlaget ab das Gemächt jedweden dritten Gecken. Seh ich uf das wollüstig und garstig Threiben der darselbst wohnhaftigen Beutelschneider und Bänkelsänger kariftelt es mich im Gesäß! gegeben im Jahr des Herren 1328 vun der Wohltätigkeit August der Erbährmliche”.
1352 Kaiser Karl der Vierte verleiht Hofheim die Stadtrechte. Damit ist es Philipp von Falkenstein gestattet, eine Stadtmauer und einen Galgen zu errichten und einen Kaninchenzüchterverein zu gründen. Durch pedantische Auslegung der Stadtrechte ist Hofheim für die nächsten 20 Jahre von der Außenwelt abgeschottet, bis Kaiser Karl der Fünfte im Jahr 1372 per Edikt auch die Torrechte verleiht. Durch exzessive Nutzung des Galgens und die Vernichtung der Ernten durch eine Kaninchenplage sinkt die Bevölkerungszahl in diesen Jahren von 4000 auf 237.
1353 Der Sohn Philipp von Falkensteins, Philipp der Nachlässige, verlegt die Stadtrechte, woraufhin Hofheim für die nächsten 100 Jahre an das Kalifat Bagdad verpfändet wird.
1360 Die Türken stehen vor Hofheim, kommen aber (siehe 1352) nicht rein.
1492 Vasco Schneider, der berühmte Hofheimer Seefahrer, entdeckt Eddersheim bei dem Versuch, den kürzesten Seeweg nach Indien zu finden.
1618 – 1648 Während der Rest Europas sich im Dreißigjährigen Krieg befindet, führen Hainrich der Hemmungslose von Hofheim und Karl der Kränkliche von Kriftel einen erbarmungslosen Stellungskrieg um die Hattersheimer Streuobstwiesen.
1631 Die Türken stehen vor Hofheim, ziehen aber unverrichteter Dinge wieder ab, nach dem sie feststellen, dass der Dorfschmied aus Versehen die Stadt bereits niedergebrannt hat. Der Lorsbacher Heimatdichter Hoffmann Hodensang hielt dieses Ereignis in seinem Werk „Wo das Apfelein fallet” fest: „... sagt an Dorfschulz, habet ihr niet mein Huffeisen gesehen? Ebent laget es noch im Feuer ...”
1851 Die Eisenbahnlinie Hofheim-Limburg-Semipalatinsk wird eingeweiht.
1954 Nach mehreren erfolglosen Versuchen gelingt Sir Edward Hillary gemeinsam mit sieben Sherpas aus Langenhain die Erstbesteigung des Kapellenberges.
1962 Die letzte Hofheimer Dreckmine wird geschlossen. Es herrscht Massenarbeitslosigkeit.
1965 Der Siedewasserreaktor „Hofhe’m 1” geht ans Netz.
1967 Der Weltraumbahnhof „Am Hochfeld 11“ wird eingeweiht.
1970
Die Streitigkeiten zwischen Hofheim und Kriftel eskalieren, als die Hofheimer Marine mit drei Lenkwaffenzerstörern das Schwarzbachwehr in Brand schießen. Trotz erbitterten Widerstandes gelingt es dem 2. Krifteler Luftwaffenbataillon im Gegenzug die Metzgerei Metge und Foto Schäfer mit Marschflugkörpern dem Erdboden gleich zu machen. Im Herbst desselben Jahres finden im Ausflugsrestaurant Viehweide Vorverhandlungen zum „Lorsbachtaler Frieden” statt. Kriftel verpflichtet sich, die Fahrradwege nach Hofheim wieder zu öffnen und Hofheim verringert die Zahl seiner Kriegsschiffe von 87 auf 3 Zerstörer.
1972 Diedenbergen, Langenhain und Lorsbach werden eingemeindet.
1973 Die Hofheimer Stadtverordnetenversammlung scheitert mit ihrem Versuch Frankfurt einzugemeinden.
1977 IKEA Wallau sagt sich von Hofheim los und wird Freistaat. Die Grenzen werden mit Billy-Regalen befestigt und Schwedisch als Amtsprache eingeführt.
1985 Die Stadtverordnetenversammlung schafft mit einer Stimme Mehrheit das „Recht der ersten Nacht” ab.
1992 Hofheim bekommt eine Wasserleitung und wird an die öffentliche Kanalisation angeschlossen.
1994 Nachdem der Siedewasserreaktor jahrzehntelang ausschließlich waffenfähiges Plutonium für den Hofheimer Schützenverein produziert hat, brennt in diesem Jahr das erste elektrische Licht.
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